Die weltweite Aluminiumproduktion steigt nach dem Rekordjahr 2023 auch in 2024
In den ersten beiden Monaten des Jahres legte die Produktion von Primäraluminium erneut zu. Für 2023 wurde ein Rekord der Primäraluminiumproduktion von 71 Mio. Tonnen erreicht. Dies spiegelt die besondere Bedeutung des Rohstoffes Aluminium für die weltweiten Wirtschaftskreisläufe wieder. Die Preise für Aluminium zeigten sich stabil, was auch die Notierung für Recycling-Aluminium mit einschloss. Für die Zukunft ist mit steigenden Rohstoffpreisen zu rechnen, was auch insbesondere für Aluminium und Aluminiumprodukte zutrifft. Da für die Produktion von Aluminium die Energiepreise ein entscheidender Faktor sind, ist die Produktion von Aluminium in besonderem Maße abhängig vom aktuellen Ölpreis. Die derzeitigen Spannungen im Nahen Osten zusammen mit den Förderkürzungen der OPEC belasten so die Preise von Aluminium und der entsprechenden Produkte.
Auch wir als Hersteller von Aluminium Fensterbank-Systemen bleiben von der Entwicklung nicht verschont. Steigende Rohstoffpreise, höhere Kosten für den Transport sowie die Bearbeitung schlagen auf die Verkaufspreise durch und lassen sich nicht unbegrenzt kompensieren. Nach den extremen Lieferengpässen und den Preiserhöhungen in den Corona Jahren, belastet dies erneut die gesamte Wirtschaft und besonders die Bauwirtschaft. Quadratmeterpreise von 5000€ und mehr für Neubauten ersticken jeden Investitionsansatz im Keim. Die daraus resultierenden Mieten von 25€ pro Quadratmeter und mehr lassen sich im Markt nicht realisieren. Um der Wohnungsbau Misere entgegen zu wirken müssen Lösungen her. Ob Förderungen oder die Absenkung von Standards, bauen muss wieder erschwinglich werden!